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Die feine englische Art

Burns Night, fast wie in Schottland

Burns Night, fast wie in Schottland

Portrait of Robert Burns by Alexander Nasmyth, 1787, Scottish National Portrait Gallery

Der 25. Januar ist der Höhepunkt im schottischen Kalender: Burns Night, benannt nach dem Lieblingsdichter Robert Burns, der an diesem Tage Geburtstag hatte, und zwar anno 1759. Selbst für damalige Verhältnisse ist er nicht sehr alt geworden: Er starb mit 37 Jahren, was vermutlich mit seinem Alkoholkonsum zu tun hatte. Ein sehr talentierter Mann, aber wenig talentiert zum Glücklichsein … eine Kombination, die ja leider nicht so selten ist bei Künstlern.

In Schottland wird Burns Night privat und als öffentliches Event zelebriert und läuft nach einem genau festgelegten Schema ab. Im Mittelpunkt steht das Nationalgericht Haggis, dem Burns ein Gedicht gewidmet hatte. Der Haggis wird unter Dudelsackklängen in den Saal getragen, an der passenden Stelle des laut vorgetragenen Gedichtes – „cut ye up wi´ ready slight“ – aufgeschnitten, es werden je eine launige Ansprache auf die anwesenden Damen und die ebenso launige Retourkutsche der Damen gehalten. Zum Haggis, der bekanntlich aus Schafsinnereien mit Hafer im Schafsdarm besteht und trotzdem ziemlich gut schmeckt, gibt es „neeps and tatties“, Rübchen und Kartoffeln, und dazu jede Menge Whisky. Heute bieten die meisten Veranstalter eine vegetarische Alternative.

Dürfen wir hierzulande mitfeiern? Aber sicher. Selbst einen Haggis zu kochen, ist eine komplizierte Angelegenheit. Aber es spricht nichts dagegen, Freunde einfach zu einem schottischen Abend einzuladen, Kilt optional, mit Whisky und vielleicht einer leckeren Scotch Broth aus Lammfleisch, Suppengrün und Graupen (Rezept siehe unten) und Shortbread zum Nachtisch. Alternativ bieten doch einige Lokale und Clubs auch bei uns eine Original-Burns-Night an, zum Beispiel in Berlin, in Mainz und in Bingen, in Heidelberg, Herzogenrath und in Wernigerode.

Rezept: Scotch Broth

Das Originalrezept verwendet Hammel, wir nehmen Lammfilet, weil es zarter schmeckt und eine ganz kurze Garzeit hat:

  • 400 Gramm Lammfilet würfeln, in einem großen Topf in Butter anbraten.
  • Anderthalb Liter Wasser zugeben.
  • Drei Möhren, drei Stangen Sellerie, zwei Stangen Lauch putzen, in Scheiben schneiden und hinzufügen.
  • Eine Handvoll Graupen hineingeben und alles eine Dreiviertelstunde sanft köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Graupen waren früher auch bei uns eine gern verwendete Zutat. Man findet sie im Supermarkt und im Reformhaus oder Bioladen.

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